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... In Finnland allerdings, vom 15. bis zum 17. Februar, habe ich diese Ansicht gründlich geändert. Und die Finnen und Schweden, die im äussersten Norden Eu ropas wiederum die ersten Plätze belegten, meinten — ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken und ohne lange Überlegung — die «Monte» wäre im Vergleich zur «Hankiralli» ein sehr kleiner Fisch. Nur ein Mitteleuropäer, eine Dame übrigens, v/agte sich in die harte nordische Front. Die auch als Rennfahrerin sattsam bekannte Miss Christabel Carlisle fuhr mit dem Finnen Mäkinen und zeigte einmal mehr gute Leistungen. Es wurden von Helsinki aus rund 1 700 Kilo meter gefahren. Nicht zu lang, werden Sie sa gen. Gemach! Abends gegen sechs Uhr wurde am Stadtrand losgefahren, mitten hinein in die nordische Nacht also. Dann kam der kurze, klirrend kalte Samstag, es kam die zweite Nacht und am Sonntag kreuzten die Ersten um sechs Uhr früh — also immer noch nachts — die Ziellinie. In diesen zwei Nächten und dem kurzen Tag mussten sage und schreibe 32 Sonderetappen mit Geschwindigkeitsprüfun gen bewältigt werden, eine davon auf dem zu gefrorenen finnischen Meerbusen, eine an dere auf einem der Binnenseen. Waldwege dritter und letzter Ordnung wollten mit der Uhr in der Hand bei Tag und Nacht im Renntempo befahren sein, das Ganze in einer Welt, in der der Schnee unter den Füssen nicht mehr knirscht sondern pfeift. Ich durfte übrigens im ...
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