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... Artikel über die Rallye Monte Carlo 1972 fest, dass diese Veranstaltung bedroht ist. durch Mangel an Geld einerseits, und durch Dummheit andererseits. Wir wollen uns hier nicht mit dem ersten Punkt beschäftigen, denn an Mangel an Geld leiden heutzutage fast alle Veranstalter grosser automobilsportlicher Veranstaltungen. Es ist also nichts Neues mehr. Die Dummheit allerdings, das ist etwas, mit dem man an der diesjährigen Monte so etwas wie einen Rekord auf gestellt haben dürfte. Und wenn es so weitergeht, dann stehen wir vielleicht eines Tages vor der Tatsache, dass die Dummheit der Veranstalter den Mangel an Geld zur Folge hat. Man muss gar kein Rallye-Fachmann sein, um in der Tatsache, dass man Rallye-Sportler dazu verleitet, im dichtesten Strassenverkehr eine kriminelle Fahrweise an den Tag zu legen, eine Idiotie sondergleichen zu sehen. Und nichts anderes haben die Veran stalter bei der Ausschreibung der diesjährigen Monte getan. Wenn man für das letzte Teilstück der aheiligen Kuh» von Monte Carlo, der gähnend langweiligen Anfahrt aus allen Himmels richtungen, Schnitte ansetzt, von denen man weiss, dass sie im dichten Verkehr kaum einzuhalten sind, so handelt der Ver anstalter im höchsten Grade leichtsinnig. Und da nützen auch gut gemeinte Ratschläge bezüglich Rücksichtnahme und so w e i t e r n i c h t s m e h r. D e n n d e r Ve r a n s t a l t e r k a n n n i c h t ...
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