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... ist eigentlich unbegreiflich — Getriebeschäden und Überhitzung bildeten in allen Fällen die Ausfall ursache. Man kann sich schwerlich vorstellen, wie den Leuten ausgerechnet auf der Strecke so etwas unterlaufen kann, auf der sie endlose Tests durchgeführt haben und auf der sie schon zweimal siegreich blieben. Aber Rennen sind eben Rennen, und man hat derartige Fehl schläge schon früher erlebt. Sicher ist, daß Ford sich des Sieges keineswegs allzu sicher wähnte und es an minutiösen Vorbereitungen nicht fehlen ließ. Die Ford-Werkstätte von Daytona glich einer Fabrikhalle, in der es von Ingenieuren und Mechanikern nur so wimmelte. Man zerlegte Autos bis ins Kleinste, besaß jede Ausrüstung und verfügte als Tüpfelchen auf dem i über ein richtiges Ersatzteilmagazin (wo Mate rial nur gegen Bestellschein ausgehändigt wurde) und eine eigene «Werkskantine». Ferrari feierte einen großen Sieg, bravo. Ford hat verloren, nun gut, die Amerikaner werden wiederkommen und versuchen, nun ihre Schar te auszuwetzen. Der Sport kennt immer wieder Gewinner und Verlierer, und in diesem Falle ist der Gewinnerfast allen Sportfreunden beson ders sympathisch. Was aber gewisse Presse leute nach der Ford-Niederlage aus der ganzen Sache machten, berührt sehr, sehr peinlich. Man legte Co-Sieger Chris Amon, der im letzten Jahr Ford fuhr, nach einem Interview einen Aus spruch in den Mund, der für Ford geradezu ...
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