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... t d e m L a s t wagen nicht mehr am Leben war. Immer ruft ein jähes Ende Erinnerun gen hervor. Helmuth Zwickl, enger Freund Curd Barrys und Gefährte auf vielen Rennreisen, schrieb der Redak tion unmittelbar nach dem Unfall einen bewegten Brief. Wir möchten für un sere Leser die wichtigsten Stellen die ses eindrücklichen Dokuments zitieren, sie sagen mehr als mancher gutge meinte Nachruf. Danach schildert Rico Steinemann seine erste Begegnung mit Curd Barry — ein Zusammentreffen, das für ihn unvergessen bleibt. «... nie haben wir uns ernstliche Sor gen um Curd gemacht, immer brachte er seinen Wagen ohne Kratzer an die Boxen zurück. Seine Erfolge waren das Produkt eingehender Vorbereitung und ausgefeilter, sauberer Fahrkunst... nie Hess er sich auf Risiken ein. Er hatte den Mut zu sagen: «Ich wage es nicht schneller zu fahren, die Strecke ist rutschig und ölverschmiert!» . . . Curd Barry kannte die Grenzen, und er war wohl viel zu intelligent um das Schick sal durch unüberlegten Wagemut her auszufordern . . . Man konnte ihn nur bewundern, er sprach mehrere Spra c h e n p e r f e k t u n d w a r v o n e i n e r u n glaublichen Vielseitigkeit. Seinem We sen nach hätte seine Wiege im kühlen L o n d o n e b e n s o w i e i m s ü d l i c h e n R o m stehen können ... viele seiner Eigen s c h a f t e n m o c h t e e r v o n s e i n e r M u t t e r geerbt haben, einer grossartigen ...
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