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... Chaparral das Rennen gewinnen - waren es im Vorjahr noch 19000, so wollten dieses Jahr nur mehr 15000 die haushoch überlegenen Ferrari bewundern. In der näch sten Saison nun würde das BOAC-Rennen einen eklatanten Ver lust bringen, sehen die Veranstalter voraus, und so sah sich John Webb, der Chef von Brands Match, gezwungen, das Rennen abzusagen. Und das bei einer Veranstaltung, die gemeinhin als das beste europäische Langstreckenrennen galt, und zumeist auch noch besser besetzt war als alle anderen Rennen dieser Art in Europa. Man muss sich also füglich fragen: warum? In erster Linie steht da natürlich das Geld, denn es heisst, dass das nächstjährige Rennen 350000 Franken kosten würde — ein Be trag. der auch mit der grosszügigen Unterstützung der BOAC nicht wieder hereingespielt werden kann. Zumal man damit rech nen muss, dass das Zuschauer-Interesse weiter absinkt. Nun ist es sicherlich wahr, dass die gegenwärtige Dreiliter-Formel uns einen Langstreckensport beschert hat. der nicht mehr sonderlich spektakulär ist: im letzten Jahr ist er es jedenfalls nicht gewesen, denn die einzigen echten Gegner, Ferrari und Matra, sind sich aus dem Wege gegangen. Aber ich glaube doch, dass man die Schuld für das vorläufige Eingehen des einst so glorreichen B O A C - R e n n e n s n i c h t a l l e i n d e n F o r m e l - G e b e r n z u s c h i e b e n k a n n . Ein Blick auf die Kalender ...
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