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... n M o n z a d i e w a h r h a f t i g k ö n i g liche Summe von 1500 Lire von ihm will, für den billigsten und völlig unbrauchbaren Stehplatz übrigensl Bezahlt er sauer lächelnd das sündhafte Weggeld, so erfährt er, daß er nun wenigstens frei parken darf, was bei vier Wageninsassen und einem Gesamtbetrag von 6000 Lire ja noch lange nicht groß zügig ist. Doch er hat nicht mit der Arglist moderner Wege lagerer gerechnet, denn dort, wo sich's christlich parken läßt, steht ein neuer Raubritter. Nun. man soll großzügig sein, wenn man seine Freundin nach Monza (und anderswohin) ausführt. Also löst man noch eine Zuschlagskarte für die Lesmo-Tribüne. macht nochmals rund 30 Mark pro Person. Hat man sich dann endlich durch die hohle Gasse bis zur besagten Tribüne vorge kämpft. so darf man sich getrost in die stehenden Reihen plärrender Milchkühe gleicher Rasse stellen, die bereits fest gestellt haben, daß die Schlacht längst verloren ist — die Schlacht um die Sitzplätze, an der zweimal soviele Karten besitzer fanatisch teilnahmen, als es Plätze gibt. Nicht nur im Süden blüht das stolze Handwerk des Autokuh- Melkers. In Kandersteg. am Schweizer Bergrennen, emp fangen die Alpensöhne die anrückenden Rennfanatiker ebenso gut gerüstet wie weiland die Bergler das Ritterheer bei Margarten. Während gewitzigte Kurgäste die Flucht ergreifen, schnellen Übernachtungs-, Mahlzeitenund ...
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