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... Juli allerdings stellte sich heraus, dass e s m i t B R M n i c h t s w e r d e n w ü r d e . I n L e C a s t e l l e t waren die Autos langsam wie nie, das war das eine, und die erste Rate, die versprochen war, kam ebensowenig an wie die versprochenen PS. S c h o n i n S i l v e r s t o n e e r k l ä r t e L a u d a L o u i s S t a n ley, dass er unter diesen Voraussetzungen 1974 n i c h t m e h r f ü r B R M f a h r e n w e r d e . D i e n ä c h s t e E t a p p e b e g a n n m i t e i n e m A n r u f v o n L u c a M o n t e z e m o l o , d e r L a u d a e i n F e r r a r i - A n g e b o t unterbreitete. Die Offerte war gut, aber Lauda erbat sich Be d e n k z e i t . E r w o l l t e z u e r s t v o n e i n e m R e c h t s anwalt prüfen lassen, ob die Abmachung, die er mit Stanley getroffen hatte, unter den herrschen den Umständen (Stanley zahlt nicht, die Autos laufen nicht, Versprechungen werden nicht ein gehalten) für ihn bindend sei. Der Londoner An walt, der Niki von Frank Williams empfohlen worden war, winkte ab, «kein Problem», darauf hin wurde Lauda mit Ferrari einig. Bei BRM wurstelte man weiter, baute nach wie vor alte Teile in die Autos ein, bis die alten Teile eben brachen, Stanley selbst lebte weiter in seiner Traumwelt, faselte von Rennen zu Rennen von den inzwischen wohl berühmt gewordenen «20 Mehr-PS» und zeigte sich allen Bemerkungen von Lauda, er werde ...
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