Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Diese Wendung der Dinge zum Guten blieb nicht ohne Wirkung auf Filipinetti: Der Genfer Sponsor wollte den Formell nun zurückkaufen und Siffert als «vollen» Teamfahrer einsetzen, wie das schon für 1962 geplant gewesen war. Doch mitten in dieser Zeit der Verhandlungen kam es zu Meinungsverschiedenheiten, die in gegen seitiger Verbitterung endeten. Wer immer den Stein des Anstoßes geworfen hat, bleibe da hingestellt - Tatsache ist, daß Siffert, der sein weiteres Verbleiben im Team für nicht mehr zumutbar hielt, die Freiheit (er hatte ein Jahr zuvor für mehrere Jahre unterschrieben) gegen eine große Summe zurückkaufen mußte, eine Summe, die ihn an den Rand des finanziellen Ruins brachte. Wieder allein mit seinen Mechanikern und mit einer großzügigen Unterstützung durch die Schweizer BP biß er sich nun zwei Jahre lang als privater Formel-1-Pilot durch, überstand einen Sturz in Syrakus, eine BRM-Pechsträhne mit dem neuen Brabham, als das Triebwerk auf mysteriöse Weise 1964 an allen Rennen der ersten Saisonhälfte in die Brüche ging, und die teilweise sehr hochnäsige Behandlung durch die Veranstalter. Dann ging es aufwärts - vierter Platz am GP von Deutschland, Sieg über Jim Clark in Enna, dritter Platz am GP der USA. Doch noch immer wußte niemand etwas mit diesem Joseph Siffert anzufangen — nie mand außer R.R.C. «Rob» Walker. Dieser echte große Sportsmann, als Privater selber ...
Kommentare