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... ziemlich unmöglich – bis sich ein gewisser Stil, eine Blaupause heraus kristallisierte, bis ein gewisser California Look zu erkennen war. Käfer gab es überall und für wenig Geld. Das machte ihn – wie früher den Ford T – bei Bastlern beliebt. Gleichzeitig wurde die Customizer-Szene dadurch auf die Linienführung seines Zwillings aufmerksam: des Porsche 356. So etwa beginnt die Geschichte des Outlaw-Porsche. »Outlaw« klingt schon mal gut, zu verstehen ist es im Sinne von »vogelfrei«, »gesetzlos« oder »geächtet«, tatsächlich schwingt in dem Begriff auch Abenteuer und Mystik mit. So wie Westernhelden und das Personal bei Jack London ist es von da zum Outsider nicht weit. Es ist also durchaus passend, vom Außenseiter-Porsche zu sprechen. So wie bei den ersten Hot rods in den 30erund 40er-Jahren geht es beim Outlaw-Porsche um Spaß und Speed. Und die Optik, unwiderstehlich! Schließlich sind wir hier in Kalifornien. Wie die Hotrods, deren Schöpfer Alex Xydias, Ed Iskenderian oder Vic Edelbrock – ohne daran zu denken – Vorlagen schufen, die bis heute gelten, hat auch der Outlaw-Porsche seine Vorreiter. Den ersten Sprung ins Ungewisse unternahm vermutlich Dean Jeffries. So wie die Stars der Szene – Barris, Ed Roth und Von Dutch – war Jeffries legendär als Designer, Autoschlosser und Lackierer. Mit Hotrods, Filmund Fernseh- Autos legte er eine sagenhafte Karriere ...
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