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... letztlich »besser als neu« überrestaurierte Auto. Originalität ist das Maß unserer Arbeit. So wie der Ferrari nach seiner Fertigstellung aus dem Werk in Maranello damals auf die Via Abetone rollte, so sollte er aussehen, wenn der stolze Besitzer den Zündschlüssel übernimmt. las sen. Natürlich gibt es ganz außergewöhnliche Automobile, an deren Erhaltung wir andere Maß stäbe anlegen sollten. Automobile, die ganz direkte Zeugen eines bestimmten, klar zu definierenden Moments der Geschichte sind und damit auch durch ihren Zustand Zeugnis von diesen historischen Momenten ablegen. Und natürlich sollten diese soweit möglich in genau diesem Zustand erhalten bleiben und nur so restauriert werden, dass sie im Rahmen ihrer damaligen Funktionsfähigkeit auch heute noch betrieben werden können. Porsche etwa ist gerade dabei, in seiner Museumswerkstatt Björn Waldegards Safari-Rallye-911er – der nach dem Einsatz ins Werk zurückkam, abgestellt wurde und seither unverändert in der Muse - ums-Remise stand – so weit wieder instandzusetzen, dass er in naher Zukunft auch wieder fahrend zu bewundern ist. Mit großem Aufwand wird dabei darauf geachtet, wirklich nur das absolut Nötige zu ersetzen oder zu reparieren und das dann auch noch genau nach den Kriterien von 1978. An oberster Stelle steht der Erhalt der Original-Substanz, soweit sie erhaltbar ist ...
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