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... passiert es: Bandini schleudert und dreht sich, Brabham kollidiert mit ihm und landet im Graben. Lokalmatador Gerhard Mitter aus Leonberg (Lotus) touchiert, verliert ein Rad, und noch zwei weitere Fahrer können nicht mehr ausweichen. Die anderen schaffen es gerade noch, am Ferrari vorbeizupfeilen. Für die Piloten geht dieses Ende der Dienstfahrt glimpflich aus – nur Bandini hat leichte Verletzungen an der Hand –, aber in der gleichen Runde geraten auch noch Graham Hill und der Sieger von 1961, Innes Ireland, in die Botanik. So fehlen schon nach dem ersten Durchgang ganze sieben Wagen. Pech für die Zuschauer und die Veranstalter! Es war das am besten besetzte Startfeld in der Geschichte der Solitude. Mit den führenden Teams und vier ehemaligen und zukünftigen Weltmeistern: Brabham (1959, 60 und 66), Hill (1962 und 68), Clark (1963 und 65); Surtees erreichte nach sieben WM-Titeln auf dem Motorrad in diesem Jahr auch die Krone bei der Vierrad-Fraktion. Welch ein Kampf hätte das werden können! Aber so war die Luft raus: Nur Surtees und Clark duellierten sich noch, und am Ende hatte Jimmy die Nase vorn, alle anderen wurden überrundet. Ob jemand ahnte, dass sich schon das Aus für diese Rennen abzeichnete? 1965 konnten nur noch Gran Turismo und Formel 2 antreten, und danach gab es keine Genehmigung mehr: Sicherheitsmängel, Verkehrsbehinderung, ...
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