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... Rod & Custom und Motor Trend über die aufkeimende Eigenbau-Szene. Einige talentierte Typen montierten ihre Autos von Grund auf, gewöhnlich (aber nicht immer) indem sie bestehende Rahmen modifizierten und Serienmotoren einbauten. Sie konstruierten ein Auto nach ihrem Geschmack und für ihren Gebrauch, und wenn es auffällig genug war, erschien ein Bericht darüber in einem der einschlägigen Magazine. Der Autor des Blue Books nannte diese Fahrzeuge »Sport Customs«. Die Bezeichnung Sport ist jedoch irre führend, denn bei diesen Sonderanfertigungen handelte es sich in der Regel um schwere Straßenkreuzer mit weichen Federn und Motoren, die nur in den seltensten Fällen getuned waren. Sie waren alles andere als heiße Renner. Aber wer sich keinen Jaguar XK 120 oder Healey leisten, aber ein Auto von Grund auf neu zusammenbauen konnte, für den war ein Sport Custom die perfekte Lösung. Fast jeder Eigenbau wurde in irgendwelchen Hinterhöfen aus simplen Teilen zusammengeschraubt. Schon in der Hinsicht nimmt der Roadster von Norman Timbs eine Ausnahmestellung ein. Wie auch Mr. Timbs selbst. Ausgebildet als Ingenieur, war er bei den Specials von Deidt-Offenhauser involviert, die 1947, ’48 und ’49 die Indy 500 gewonnen hatten. Außerdem hatte er für Preston Tucker am Design des Tucker 48 Torpedo mitgewirkt. Timbs’ radikaler Roadster zierte im Oktober ...
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