Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... den beiden anderen Vintage-Autos, die Chris Williams besitzt – einem 24-Liter-Napier-Bentley und einem 42-Liter-Packard-Bentley – unterscheidet sich der winzige Austin Seven gewaltig. Der Motor, ein vom Vorbesitzer eingebauter Dreizylinder-Sternmotor (Blackburne, 1051 ccm), der 1924 die Westland Widgeon angetrieben hat, »hat die Prototypnummer 3. Er hat 350-ccm-Motorrad-Zylinderköpfe von Blackburne, aber das Kurbelgehäuse ist für 500-ccm-Köpfe ausgelegt, eindeutig. Das entspricht also dem Hubraum der Serienmotoren von 1500 ccm. Der Claudel-Hobson-Vergaser von 1923 funktioniert noch, aber für ein Auto ist er nicht so gut geeignet, weil die Benzinzufuhr nicht progressiv ist. Deshalb experimentieren wir gerade mit drei Amal-Vergasern herum.« Mit seinen 30 PS ist der Austin kein geölter Blitz, auch nicht im Vergleich zum normalen Austin Seven, aber er ist ein typischer Vertreter jener ausgeflippten Specials, für die die VSCC-Mitglieder bekannt sind. Und auch deren Einfallsreichtum verdient Bewunderung: Aus den hinter dem rechten Vorderrad angebrachten Benzintanks wurde die Seitenwand herausgeschnitten, um mehr Platz für Williams’ Füße zu schaffen ... CHRIS WILLIAMS 1100 CCM BLACKBURNE!AUSTIN SINGENDER STERN Der Blackburne-Thrush-Motor – in Stern bauweise – ist der letzte seiner Art, der noch läu!. Mit 110 ccm Hubraum war er selbst für leichte Flugzeuge zu schwach 10 4 M Ä R Z 2 014 O C TA N E SPECI A LS ...
Kommentare