Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... auf winterlichen Landstraßen miterleben durfte, aber ich hatte vergessen, wie zivilisiert sich diese Fahrzeuge auf Seitenstraßen im Hinterland bewegen. Die Fahrdynamik ist flexibel; man darf mal auf die Tube drücken, ohne befürchten zu müssen, dass man gleich in irgendeinem Graben landet. Ein guter Moment, ein paar Worte zur Geschichte dieses Modells zu verlieren. Dieser Wagen – Fahrgestellnummer 51153, Motor-Nr. 32 – gehörte zum ersten Schub von fünf Bugatti, die im April 1933 fertiggestellt wurden. Man nimmt an, dass er als Werkswagen an den Grands Prix in Belgien und Dieppe teilgenommen hat, wo er mit René Dreyfus am Steuer auf die Plätze 3 und 2 fuhr. 1934 soll er auch am Grand Prix in Monaco teilgenommen haben – was allerdings nicht hundertprozentig belegt ist –, gesteuert von Pierre Veyron. Im selben Jahr wurde der 51153 bei der Targa Florio mit seinem neuen Besitzer Giovanni Aloatti in einen schweren Unfall verwickelt. Er wurde zurück nach Molsheim geschickt und dort möglicherweise mit einem Ersatzfahrwerk unbekannter Herkunft versehen. Ein entscheidender Moment in der Geschichte des Wagens, wie wir noch sehen werden. Ende 1936 wechselte er zu Jack Lemon Burton, einem Bugattisten, der nicht nur einen Bugatti Royale besaß, sondern auch benutzte, und mit anderen Modellen handelte. Nach dem Krieg baute sein neuer Besitzer Allan Arnold ...
Kommentare