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... Brummen eines Sechszylinderboxermotors, das in seiner Komplexität harmonischer klingt als das stereofone Klangbild des Ferrari-Vierzylinders. Dazu kommen die übliche metallische Überlagerung und das Heulen des Lüfters. Der 993 ist nicht so schnell wie der F355, aber nur wenige würden angesichts einer Beschleunigung von 0 auf 100 in fünf Sekunden und einer Spitzengeschwindigkeit von 277 km/h ernsthaft Beschwerdebriefe verfassen. Interessant bleibt, wie unterschiedlich sich die beiden Autos anfühlen. Trotz der leichteren Frontpartie benötigt man im Porsche mehr körperlichen Einsatz. Die Lenkung erfordert wegen der stärkeren Zentrierung der Lenkachse mehr Kraft, auf unebener Strecke hat das Lenkrad ein reges Eigenleben. Dies ist das typische Lenkverhalten eines Porsche 911, auch wenn einem die Porsche-Ingenieure gern erzählen, dass sich die frühen Autos mit den dünnen Reifen nicht so verhielten. Des enormen Gewichts im Heck ist man sich stets bewusst, doch anstatt die Gierwinkel der entsprechenden Mechanik zu überlassen, versucht der 993 mittels seiner guten Hinterradaufhängung sich den Kräften zu stellen, die ihm sonst zum Verhängnis werden könnten. Das macht den 993 berechenbar. Es gibt ihm die Bodenhaftung, die den Vorgängern fehlte. In Verbindung mit der immensen Leistungsentfaltung und der wahrlich vorzüglichen Gangschaltung (kurze ...
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