Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... um die sechs Drosselklappen in den Weber-Vergasern zu öffnen, und gibt man dann ein bisschen Stoff, lässt sich der 2-Liter-Boxermotor nicht lange bitten. Er reagiert sofort auf die leichte Pedalbewegung, von einer Trägheit des Schwungrads keine Spur. Schon im Leerlauf erahnt man, wie lebendig das Auto ist: Lenkrad und Sitz übertragen die Vibrationen des lautstarken Motors in die Fingerspitzen und das Sitzfleisch. Besser kann man mit einem Auto nicht verbunden sein. Das Kupplungspedal ist leichtgängig und man kann die kurz übersetzten Gänge schnell und leicht hochschalten. Jenseits der 3500 U/min dreht der Motor immer williger und der rote Bereich ist schnell erreicht. »Dreh ihn bis 7000!«, ermutigt mich der Besitzer Marcus Carlton. Der 911 nimmt die Landstraße voller Schwung, wobei die Scheibenbremsen absolute Sicherheit vermitteln. Die Fahrt ist leicht, ja sogar geschmeidig, die Lenkung direkt und reaktionsfreudig. Die schmalen Michelin-XAS-Radialreifen auf den 4,5-Zoll-Felgen vermitteln den Eindruck, das Auto würde auf Zehenspitzen tanzen. Es lenkt sofort ein. Wenn man es allerdings ein bisschen rannimmt, fängt es leicht an zu untersteuern. Auch Beschleunigung und Topspeed des 911 kön nen sich sehen lassen. Von null auf hundert braucht er acht, auf 160 km/h 18 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit ist mit 225 km/h auch für heutige ...
Kommentare