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... Hunt, und ich kannte ihn gut. Aus meiner Zeit in der britischen Formel Ford. Deshalb hat es mich schon immer irritiert, wenn er als Playboy-Racer bezeichnet wurde. Der James Hunt, den ich kannte, war alles an dere als ein Playboy. Er war ein Athlet mit einer natürlichen Begabung und sehr viel Kraft. Und er war vollkommen auf seine Rennkarriere fokussiert. Außerdem war er ständig pleite, was zu einem Playboy so gar nicht passt und was auch extrem hinderlich ist, wenn man Weltmeister werden will. Er musste jahrelang hart kämpfen, um seinen Traum zu verwirklichen. Das Ereignis, das ihn bekannt machte, war der unerwartete, aber klare Sieg bei der Avon Motor Tour of Britain im Juli 1973. Zu dem Zeitpunkt war er bereits bei Hesketh Racing unter Vertrag. Das Team war im selben Jahr in die Formel 1 eingestiegen, und Hunt hatte mit dem von Hesketh ge liehenen Surtees einen überraschenden dritten Platz beim nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Race of Champions in Brands Hatch erzielt. Laut Vertrag durfte er nur Formel-1-Autos fahren, doch Lord Hesketh ließ ihn mit Alan Rivers’ Camaro an der Tour of Britain teilnehmen. Stammfahrer Richard Lloyd, wegen schlimmer Rückenverletzung außer Gefecht, hatte vom Krankenbett aus Hunt vorgeschlagen. In den Vorankündigungen zur Tour of Britain wurde James Hunt zwar erwähnt, doch die Erwartungen waren nicht hoch. ...
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