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... bauten auch die aufregendsten Schaltungen: die mit offener Schaltkulisse wie im Lamborghini Miura oder Countach. Du packst den Schalthebel und weißt sofort, wann du den richtigen Gang erwischst, optisch und weil man es spürt. Wenn du in den nächsten Gang schaltest, hörst du ein leises klklick, wenn er über die Kulisse hinweg in die entsprechende Position gleitet. Mein Preis für die ödeste Gangschaltung geht an den Flügeltürer von Mercedes. Ich habe einen von 1955. Ansonsten ein fantastisches Auto, aber die Schalthebel fand ich schon immer jämmerlich, besonders als ich jung war. In meiner Jugend war ich diese typischen, kernigen Schaltungen aus Muscle-Cars gewöhnt. Im Flügeltürer hatte man dieses Ding, das wie ein Draht- Kleiderbügel aussieht, und der ragt einfach gerade nach oben aus dem Kardantunnel. Den schiebt man dann vor und zurück. Er fühlte sich nie robust genug an, obwohl ich zugeben muss, dass auch damit das Schalten Spaß macht. Ein ganz anderes Kaliber ist der Acht-Liter-Bentley. Der hat einen Schalthebel, der beim Einsteigen immer in dein Hosenbein kriechen will. Er fühlt sich sehr kernig an und regiert über ein gerade verzahntes Getriebe. Aus dem ragt der riesige Schalthebel, doch wenn man den Bentley fährt und es schafft, mit der Schaltung klarzukommen, fühlt sich das einfach toll an. Die Leute steigen ein, werfen einen Blick ...
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