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... zu erleuchten und zu verdammen vermochte. Der Ölstand war okay und ich hatte Skrupel, nun schon zum fünften Mal innerhalb des letzten halben Jahres den ADAC um Hilfe zu bitten. Also verbrachte ich die nächsten Stunden mit lebhaftem Ausmalen der üblichen Horrorszenarien (Ölpumpe, Lagerschaden, Weltuntergang) sowie dem ständigen Blick entlang der Straße, in Erwartung meines edlen Ritters im weißen Lieferwagen mitsamt Anhänger. Dieser Anhänger verwandelte mein Nilpferd zum ausgewachsenen Elefanten – ich bin unter jeder Autobahnbrücke zusammengezuckt. Jeder einzelnen, bis nach Hause. Alle 82. Mein Tag klang aus mit Aspirin, National Geographic und dem größten Nervenkitzel, der für einen Zwanziger zu haben ist. Und während ich auf den neuen 16-Europlus-Porto-Öldruckschalter warte, bleibt mir genug Zeit, um seinem Vorgänger gelegentlich mit der Versenkung im Nildelta zu drohen. Unkaputtbar 1991er Mercedes-Benz W124 JO CLAHSEN FREIER MITARBEITER Den W 114 hatte mir jemand vor meinem Lieblingsitaliener in München derart zusammengestaucht, dass er nicht reparabel war. Das ist lange her. Den Mercedes W 124 habe ich damals gekauft, weil der Berater meinte, ich solle Kosten generieren. Wegen der Progression. Mein Old Reliable ist mir seit 300.000 Kilometern treu. Und ich ihm. Natürlich hat er ein paar Falten bekommen. Ich auch. Aber er ...
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