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... Das zweite Problem besteht darin, dass der 750 Monza seit den 1950er Jahren nicht weiterentwickelt wurde. Wie Gary Pearson erwähnte, wurde der 0568M nicht in einen Hotrod verwandelt, weil es nicht angemessen gewesen wäre. Daher ist der Wagen heute in dem Zustand wie er in den 1950er Jahren war. Wenn er also heute in einem Rennen gegen seine einstigen Konkurrenten antritt – die weiterentwickelt wurden –, dann hätte er kaum eine Chance. Viele Fahrzeuge dieser Klasse sind speziell in den letzten zwanzig Jahren schneller geworden, weil ihre Besitzer etliche kleine Optimierungen vorgenommen haben, die alle zu schnelleren Rundenzeiten geführt haben. Deshalb kann ein Fahrer mit dem 750 Monza heute nicht die Ergebnisse erzielen, die ein Spitzenfahrer wie Mike Sparken vor einem halben Jahrhundert damit erreicht hat. Anders als früher kann dieser Ferrari heute auch nicht mehr mithalten, wenn er es mit einem guten Jaguar C- oder D-Type aufnimmt. Denn die in vergleichsweise großer Stückzahl vorhandenen Jaguar-Modelle profitieren davon, dass es eine gute Versorgung mit den erforderlichen Hochleistungsersatzteilen gibt. Die Konkurrenten des Ferrari sind also schneller geworden, während er selbst so geblieben ist, wie er war. Das könnte den Besitzer eines 750 Monza dazu veranlassen, sein Auto zu verkaufen. Oder auch nicht. Je nachdem, wem man gehorcht: Kopf oder ...
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