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... Merzario wartete auf mich. In Balocco im Piemont. An einer Rennstrecke, mit seinem Targa-Florio-Renner. Ich sollte erst mitfahren, dann selber fahren. Es wurde ein eindrückliches Erlebnis. Vor allem für mich. Irgendwie auch für Arturo. Aber dazu später. Kurzer Blick zurück. Die Vorbereitungen. Als Christian Kallenberg mich im Januar fragte, ob ich im März einen Tag nach Italien reisen wolle, um dort einen Alfa Romeo Tipo 33 /TT/12 zu testen, gab ich mich erst einmal total abgebrüht. Mmh. In Wirklichkeit dachte ich: »Mich laust der Affe! Holy S … !!!« Die dazwischenliegenden Wochen verbrachte ich dann damit, mir vorzustellen, wie mich im Flieger mein Armlehnenwegschnappender Nachbar im schicken maßgeschneiderten Anzug fragen würde: »Und? Was machen Sie in Mailand? Shoppen?« Und ich malte mir aus, wie ich mich dann zurücklehnen würde, die Beine übereinanderschlagen, eine Augenbraue hochziehen und sagen würde: «Ich? Ich fliege nach Italien, um einen Alfa Romeo Tipo 33/TT/12 und eine Giulietta Quadrifoglio Verde auf der Teststrecke von Fiat (Und Maserati! Und Ferrari!) in Balocco testzufahren.« YUM. Natürlich war bei meinem Flug an diesem Tag der Sitz neben mir leer. Ich wollte jedoch schon immer mal herausfinden, was den Alfisti dieses verliebte Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn von einem Alfa Romeo die Rede ist. Mir erschien es immer so, als ...
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