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... wie ein guter Handschuh – eigentlich wirklich wie die Ideallinie. Der Wagen spricht quasi mit mir und lässt mich wissen, ob er mit meinem Handling glücklich ist. Wichtiger jedoch: Wenn er es nicht ist, warnt mich der Wagen, sobald ich die Grenze überschreite. Wenn ich zum Beispiel das Gaspedal zu tief durchdrücke, spüre ich sofort, wie das Heck schlingert – noch bevor es ausbricht. Sehr direkt. Weil mich der TZ so nett und direkt auf dem Laufenden hält, beschließe ich spontan, mit dem Wagen zu arbeiten statt gegen ihn. Ich versuche, ein bisschen mehr Momentum in die Kurve mitzunehmen als beim Kurvenausgang – also bei den schnelleren Kehren etwas weniger stark einzubremsen und mehr Tempo mit hineinzunehmen, aber nicht so viel, dass er vorne ausbricht, bevor ich den Scheitelpunkt erreiche. Ein Druck auf das Bremspedal – kräftiger Druck, es ist weniger zartfühlend als bei anderen Wagen –, sodass die Hinterreifen zu quietschen beginnen, dann geradeaus lenken, damit sie nicht abheben und blockieren, und zuletzt sanft um die Ecke ziehen. Solange ich alles ordentlich und maßvoll halte, muss ich tatsächlich recht hart rangehen, um mit kontrolliertem Driften jede weitere Herausforderung zu meistern. Ist man aber erst mal am Limit angekommen, lassen sich zwei Drittel der Kurvendurchfahrt mit mild dosiertem Heckschwenken leichter lösen als mit heftigem ...
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