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... 5-Liter war ein echter Hammer. Mit zwei Carter-Vierfachvergasern und der heute legendären Duntov-Nockenwelle leistete er dem Vernehmen nach 255 PS – dasselbe Auto hatte Duntov auf dem Strand von Daytona bereits auf 240 km/h gebracht. Unglücklicherweise wurden die Autos erst fünf Wochen vor dem Rennen präsentiert und natürlich traten in der Testphase ein paar kleinere, unbedeutende Problemchen auf. »Es dauerte eine ganze Weile, bis wir ohne Defekte eine komplette Runde im Renntempo absolvieren konnten.« Mal hing es an Motoraufhängungen, dann zerbröselten Differenziale, Bremsen, Keilriemen... Das ganze Programm – wenn man Serienautos zu Rennwagen macht. Außerdem musste der Corvette ihr bekanntermaßen nicht grandioses Handling ausgetrieben werden. In einem der frühen, nach Detroit gefunkten Test-Reports heißt es: »Mr. Finch verglich das Handling ... mit dem eines völlig ausgelutschten Jaguars ohne Stoßdämpfer.« Fitch folgte also der altehrwürdigen Tradition, so viel wie möglich zu zerstören und Chevy anschließend eine verbesserte Version des jeweiligen Teils bauen zu lassen. Einige Lösungen waren relativ unkompliziert: der Doppel-Keilriemen, die verkürzte Lenksäule. Andere hingegen, wie die veränderten Kraftübertragungsund Achs-Übersetzungen, sorgten im Werk für viele lange Nächte. Bezeichnenderweise wurden alle Lösungen (auch die ...
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