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... hat mich so fasziniert, dass ich Jahre später diese Ma schine ausfindig gemacht und mir gekauft habe.« Unter anderen Voraussetzungen wäre Surtees selbst BMW-Werksfahrer geworden. »Alex von Falkenhausen wollte, dass ich 1955 beim Großen Preis auf dem Nürburgring für BMW fahre, aber die Direktoren sagten, sie könnten sich nur einen Werksfahrer erlauben – und das war Walter Zeller. Wahrscheinlich fanden sie es ein bisschen blöd, als ich dann ein Jahr später Champion wurde – und Zeller nur Zweiter!« Das Verhältnis zu Alexander Freiherr von Falkenhausen blieb ungetrübt, und als sich die beiden 1957 in Hockenheim beim Großen Preis für Motorräder sahen, bot der BMW-Rennleiter Surtees prompt seinen 507 für eine Probefahrt an. Das Auto gefiel dem Engländer ausgesprochen gut, aber es gab eine lange Warteliste. Daher schlug Alex von Falkenhausen vor, Surtees solle sich an den BMW-Pressesprecher Karl Höpner wenden. Im Juli erhielt Surtees einen Brief von BMW mit folgendem Inhalt: »Wir haben einen 507 in Metallicgrau mit abnehmbarem Coupé-Dach in derselben Farbe zur Auslieferung Mitte August für Sie reserviert... Wir schätzen uns überaus glücklich, Sie als berühmten Motorrad-Weltmeister zu den Fahrern unseres Modells 507 zählen zu dürfen, und sind sicher, dass das Auto all Ihre Erwartungen erfüllt.« John Surtees begab sich also nach München, holte den ...
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