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... Schutz ist ein Kreativer, ein Mann mit Ideen, ein Macher. Gaben, die Porsche in diesen Zeiten gut gebrauchen kann. Auch im Motorsport. Denn da liegt das Feld ebenfalls brach, gerade im »Porsche-Wohnzimmer« Le Mans. Sieht man vom Erfolg des privaten Kremer-Teams 1979 mit dem Porsche 935 K3 ab, so datiert der letzte Sieg eines Porsche-Werksteams an der Sarthe aus dem Jahr 1977, als Jacky Ickx, Hurley Haywood und Jürgen Barth den 24-Stunden-Marathon mit dem 936/77 gewonnen haben. Für das Jahr 1981 scheinen die Weichen auch hier bereits eindeutig gestellt, als Schutz sein Amt antritt. Der neue 944 LM mit Walter Röhrl und Jürgen Barth soll die Porsche-Flagge in Le Mans hochhalten, doch mehr als ein Klassensieg steht mit dem Wagen nicht in Aussicht. Schutz stellt die Gretchenfrage: »Warum überhaupt nach Le Mans, wenn wir nicht um den Gesamtsieg kämpfen können?« Kurzerhand wird der legendäre 936 reaktiviert, erhält einen ursprünglich für ein dann aber totgeborenes Indianapolis-Projekt konzipierten 2,6-Liter-Motor (96B) und der Coup mit dem »Oldtimer« gelingt unerwartet: Jacky Ickx und Derek Bell gewinnen Le Mans 1981. Peter W. Schutz beweist eine rundum glückliche Hand, auch bei der Modellpolitik. So wird nicht nur das 911 Cabriolet eingeführt, sondern er treibt zugleich den Ausbau der Transaxle-Modellreihen mit Macht und Erfolg voran. Und von 1982 an ...
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