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... wie bei Autos, wobei man sich keinen Kopf um »matching numbers« macht. Streikt der Chevy-V8 oder muckt er auf, wird er ausgetauscht und die Motorplakette des Originals auf den neuen Block gepappt. Schließlich will man als Riva-Besitzer nicht einen Großteil der Sommersaison verpassen, nur weil der Innenborder länger in der Reparatur ist. Für Aquarama und Aquarama Special gibt es Preisaufschläge. Für sie hatte Carlo Riva das Achterdeck und den Heckbalken so gestylt, dass Sonnenbaden komfortabler wurde und es für elegante Meernixen einfacher war, ohne Verlust des Bikini-Oberteils an Bord zu klettern. Parallelen zwischen den klassischen Autound Bootwelten tun sich überall auf. Die Riva Familie hat Verbindungen zu der gleich neben der Werft am Lago d’Iseo ansässigen Firma RAM – in der Riva-Welt das Äquivalent zu Ferrari Classiche. Rund um die norditalienischen Seen gibt es weitere Spezialisten und in teils dritter Generation geführte Werften, die sogar Continuation- Modelle mit Dieselmotoren bauen. Man kann eine Riva so nutzen wie viele ihre Autos. Und die Seltenheit spricht für sie. Für 80.000 bis 100.000 Euro – für so viel bekommt man eine von nur 800 gebauten Ariston – kauft man sich weitaus mehr Exklusivität als für einen gleich teuren E-Type ein. Der Markt steckt noch in den Kinderschuhen, doch scheint er bereit zum Abheben zu sein. Könnte ...
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