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... wirtschaftlichen Lage geprägt: der neue Wagen sollte Platz für vier Erwachsene im wandelbaren Innenraum bieten, preiswert in der Anschaffung, günstig im Unterhalt und so kompakt wie möglich sein, ein perfekter Nachfolger also! Nebenbei auch noch günstig und unkompliziert in der Herstellung. Dass solch eine Aufgabenstellung wenig Spielraum für elegante Linien erlaubte, war klar. Das Ergebnis war eine kantige Karrosserie mit planen Blechen und Scheiben, die einfach und günstig in der Herstellung war. Giugiaro selbst nannte den Wagen ein »Haushaltsgerät auf Rädern«. Im Innenraum warteten simple Sitzgestelle mit einer hängemattenähnlichen Bespannung auf die Fahrgäste, die Sitzmöbel waren vielfach verstellbar von der Kinderliege bis zum Doppelbett, was den bärigen Spartaner für vielerlei Freizeitaktivitäten der zumeist jüngeren Besitzer fit machte. Als Antrieb für den minimalistischen Dreitürer diente ein luftgekühlter Zweizylinder mit 30 PS, der vom Vorgänger Fiat 126 übernommen wurde, aber außerhalb Italiens praktisch nicht verkauft wurde. Zum »richtigen« Auto, das Fahrspaß ohne Aufpreis im 1980–1985 Kultzwerg: 9390 DM kostete der »Panda 45« im Jahr 1981 in Deutschland. Es gab drei Modelle, deren Typbezeichnungen die PS-Leistung wiedergaben: Panda 30 mit Zweizylindermotörchen, den Panda 35 und den Panda 45, jeweils mit Vierzylindern. ...
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