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... für ihren Bruder Pierre. Sie entschied sich dafür, auch die Karosserie bei Mercedes in Sindelfingen bauen zu lassen. Für Autos der Oberklasse war dies damals keine Selbstverständlichkeit – Kunden erwarben auch nackte Fahrgestelle, die an anderer Stelle karossiert wurden. Lucy besaß nicht nur eine üppige Brieftasche, sondern auch einen ausgezeichneten Geschmack. Sie entschied sich für eine zweifarbige Lackierung, Elfenbein für die Frontpartie, kombiniert mit Dunkelblau für den Rest des Mercedes. Eine raffinierte Ergänzung war der lange dunkelblaue Streifen über die gesamte Länge der Motorhaube, der den 540 K noch eindrucksvoller machte. Sie wollte offene Kotflügel, damit man die dunkelblauen Speichenräder gut sehen konnte. Lucy wollte auch keine Reserveräder an den vorderen Kotflügeln, wie damals üblich, sondern ließ sie am Heck des Wagens montieren, weil so die grazile Linie der Kotflügel nicht unterbrochen wurde. Um dem Mercedes ein besonders sportliches Flair zu verleihen, entschied sie sich auch für einen Lederriemen über der Motorhaube. Lucy Franchi erteilte den Auftrag für den gro- ßen Mercedes in einem wichtigen Moment in der Modellgeschichte. In den 30er-Jahren war der 500 K das Topmodell von Mercedes und gehörte zur Spitze der globalen Automobilindustrie. Um diese Position beizubehalten, entstand in Stuttgart der 540 K als ...
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