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... einer langjährigen Karriere als Weltklasse-Beifahrer im Rallyesport musste er sich zahllosen Fragen stellen: intelligenten aber auch weniger klugen. Christian Geistdörfers Antworten waren immer profund, ausführlich und höflich! Hier seine Auswahl an Fragen von Journalisten und Fans, an die er sich besonders erinnert. Was waren in Ihrer aktiven Zeit die Aufgaben eines Beifahrers? Zunächst muss man sich einmal vorstellen, es gab kein iPhone, keine Farbkopierer, keine E-Mail. Der Beifahrer war, ohne alle diese Hilfsmittel, für das Management des gesamten Einsatzes für eine Rallye verantwortlich. Der Einsatz von fast 100 Leuten, in Servicefahrzeugen mit der Zuordnung von Hunderten von Ersatzteilen und Reifen musste geplant werden. Die Planung der Serviceorte und die anstehenden Arbeiten mussten festgelegt werden. Wenn ich im Auto saß, war 80 % meiner Arbeit erledigt. Als Beifahrer stand man mit an der Spitze des Teams und in der Verantwortung. Fahrer gewinnen Rallyes – Beifahrer verlieren sie. Musste das »Gebetbuch« zusammen mit Hinweisen auf Straßenbeschaffenheit etc. noch erstellt werden? Klar, extrem waren die Langstreckenrallyes, z. B. die Safari Rallye als längste mit 5000 km, davon mussten 4700 km aufgeschrieben werden! Fast 3 Wochen vorher waren wir unterwegs für einen Aufschrieb! Bei der Rallye Monte Carlo sind wir die Strecke mehrfach ...
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