Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... klang, die Hindernisse waren, gelinde gesagt, erheblich. Zunächst einmal wurde der Bugatti EB110 – ähnlich wie der McLaren F1 – nur als Straßenauto konzipiert. Mit einer DNA, die fest auf Sicherheit, Fahrspaß und Benutzerfreundlichkeit fokussiert war. Kaum ein idealer Ausgangspunkt für die Umwandlung in ein reinrassiges Wettbewerbsauto. Darüber hinaus erfordert ein wettbewerbsfähiger Motorsport auf allen Ebenen massive finanzielle Mittel – eine Investition, die sich das Bugatti- Werk nach den astronomischen Summen, die bereits die Entwicklung der Straßenversion verschlungen hatte, kaum leisten könnte. Darüber hinaus würde ein Mangel an interner Motorsporterfahrung enge Partnerschaften mit externen Lieferanten und Partnern erfordern. Auch wenn diese entsprechende Erfahrungen mitbrachten, war die Herausforderung enorm: Der EB110S LM-Renner sollte rechtzeitig zum 55. Jahrestag des letzten Gesamtsiegs von Bugatti in Le Mans, 1939 gewann die Marke mit einem T57, am Start stehen. Die Forschungsund Entwicklungsabteilung des Bugatti-Werks »Reparto Esperienze« wird für das Projekt mobilisiert, aber das Timing ist fast unerträglich eng. Am 21. Januar 1994, nur fünf Monate vor dem Renntermin, treffen sich die Teams von Bugatti und dem Motorsportpartner Synergie, um zu vereinbaren, wie die Arbeit aufgeteilt wird. Und sie schaffen es tatsächlich: Am ...
Kommentare