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... Renntrimm aus zwei Litern Hubraum satte 270 PS bei 9600 U/Min. Für den Montreal wurde dieses Kraftpaket auf 2,6 Liter Hubraum vergrößert und die Leistung auf 200 PS bei 6.500 U/Min gedrosselt. Die Kraftstoffversorgung übernahm wie schon im Rennmotor eine mechanische Spica- Saugrohreinspritzung, geschaltet wurde mit einem eigens für dieses Modell entwickelten Fünfganggetriebe von ZF. So anspruchsvoll die Antriebstechnik im Montreal ausfiel, so konventionell blieb es dann im Untergeschoss. Aus Zeitund Kostengründen übernahm man für den Montreal Alfa Hausmannskost, nämlich die Bodengruppe des Alfa GTV »Bertone« mit hinterer Starrache, aber immerhin mit vier Scheibenbremsen rundum. Im Innenraum hingegen griff man dann wieder in die Vollen: Hinter dem Alfatypisch tief geschüsselten Holzlenkrad prangten zwei riesige ovale Instrumententräger, die im oberen Teil Tacho und Drehzahlmesser enthielten und darunter je drei weitere Instrumente, links für Benzin, Zeituhr und Ampere, rechts für Wassertemperatur, Öltemperatur und Öldruck. Das war (und ist) sehr stylish, erfordert aber etwas Toleranz bei der Ablesbarkeit! Die Mischung aus atemberaubendem Styling, gezähmtem Rennmotor und konventionellem Fahrwerk wurde in Deutschland für etwa 35.000 DM angeboten und war damit im Premierenjahr 1970 teurer als ein Porsche 911, eine Pagode oder ein Jaguar E-Type. Damit ...
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