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... gewonnen hatte. Es war ein großer Schlag für die Scuderia, und Gianni Lancia befahl seinen Fahrern, sich keine Duelle mehr zu liefern. Von den Ferrari ging keine Gefahr mehr aus, da Magliolis Wagen bei 270 km/h aufgrund eines gebrochenen Lagers ein Hinterrad verloren hatte. Maglioli erhielt die Erlaubnis, das Rennen im 375 MM des italienischen Radrennfahrers Mario Ricci fortzusetzen, der sich in seinem Rennwagen nicht wohlgefühlt hatte. Maglioli fuhr damit so schnell, dass ihm die mexikanische Presse den Spitznamen »der verrückte Italiener« verpasste. Er gewann die Etappen sechs, sieben und acht, eine davon mit einer Rekorddurchschnittsgeschwindigkeit von 222 km/h – eine Marke, die bei Straßenrennen bis heute Bestand hat. Den Lancia konnte Maglioli aber auch damit nicht mehr gefährlich werden. Nach Taruffis vorübergehendem Aus hatte Fangio die Führung übernommen. Die beiden D24 und der D23 erreichten zwar nur 250 km/h Spitze, aber ihr Vorsprung war so groß, dass sie das Rennen mehr oder weniger in Formation beenden konnten. Der Dreifachsieg war ein riesiger Erfolg für die Turiner gleich in ihrem ersten Motorsportjahr. Fangio belegte im D24 Platz eins, vor Taruffi im zweiten D24 und Castellotti im D23. Leider erreichte Giovanni Bracco in »unserem« D23 nicht das Ziel, er schied mit gebrochener Hinterradaufhängung aus. Nach der Carrera war die ...
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