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... ein Jaeger-Drehzahlmesser, der bis zu 8000 U/min anzeigt, schräg darunter die wegen der Lenkradspeichen nur schwer abzulesenden Anzeigen für Wasserund Öltemperatur. Der D23 hat kein Gramm Metall zu viel, selbst die Flügelmuttern an den Speichenrädern sind gelocht. Der Spyder bringt 800 Kilogramm auf die Waage, 50 weniger, als das Coupé gewogen hatte. Beim nicht aufgeladenen V6 mit 220 PS bedeutet dies ein Leistungsgewicht von 3,6 Kilogramm pro PS. Der V6 – eine reine Rennmaschine mit grünen Ventildeckeln – sitzt ein gutes Stück hinter der Vorderachse, was ihn quasi zu einem Mittelmotor macht. Wie damals üblich, sind die Weber-Doppelvergaser vom Typ 42DCF7 in einem halbmatten Schwarz lackiert. Die Luft wird durch die Öffnung oberhalb des Kühlergrills mit voller Kraft zu den Vergasern geleitet. Bei hoher Geschwindigkeit entsteht eine Art Rameffekt auf die hungrigen Einlässe. Nachdem Zündung und Benzinpumpe eingeschaltet sind, aktiviert man mittels eines Hebels unter dem Armaturenbrett den Starter. Der V6 ist laut, aber nicht ohrenbetäubend, und ein bisschen launenhaft und roh. Doch sobald er Betriebstemperatur erreicht, dreht er vibrationsfrei. Die Kupplung erfordert einen kräftigen Pedaldruck, würdevolles Anfahren gehört eher nicht zum Repertoire des D23. Mir gelingt die Prozedur recht gut und der Lancia bedankt sich, indem er wie ein gerade von der ...
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