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... mit einer ziemlich fummeligen Verstellung einstellen und »Feuer frei«: alles auf »Track« einstellen. Das virtuelle Cockpit klappt weg und ein schmaler Schlitz mit Drehzahl und Geschwindigkeit erscheint. Konzentration auf das Wesentliche. Der 720S Spider spannt die Muskeln an und mit der doppelten Aufladung hängt der Vierliter-V8 besonders gierig am Gas. Jetzt bricht auch akustisch das Inferno los. Die acht Töpfe schlürfen, saugen, kreischen, untermalt vom Zischen der Wastegateventile der Turbolader und garniert mit bellenden Zwischengasstößen durch die Nacht. Die Briten-Flunder ist jetzt ein kompromissloser Athlet und umschmiegt den Fahrer nach wie vor wie ein perfekt passender Handschuh. (Wobei das auch am guten Essen der Alten Ziegelei liegen kann …) Wie bei den anderen Fahrprogrammen auch, bleibt alles intuitiv und harmonisch. Das Fahrwerk ist zwar sportlich straff, aber nicht bandscheibenvernichtend. Auf der Bremse spielt der britische Sportwagenbauer in der ersten Liga mit, sie lässt sich feinfühlig dosieren und greift analog zum ausgeübten Druck zu. Das Gleiche gilt für die elektrohydraulische Lenkung, die eindeutig mitteilt, wie es um die Traktion, das Verhalten des Vorderwagens und den Untergrund bestellt ist. Der McLaren lässt sich fast mühelos durch die Kurven der Oktobernacht zirkeln. Das Fahren ist kein Kampf mit dem Messer zwischen ...
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