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... Zeitschrift »Autosport« schrieb damals voller Begeisterung: »Als Gewinner des letzten Jahres startete Eugen Böhringer unter den Favoriten des Marathon de la Route 1963. Aber der Umstand, dass er einen neuen, in Wettbewerben noch nicht erprobten Wagen fuhr, ermutigte seine Unterstützer nicht gerade … Böhringer holte in dieser überaus anstrengenden Veranstaltung den zweiten Sieg in Folge, zusammen mit Kaiser gelang ihm mit nur acht Strafminuten über eine Gesamtfahrzeit von 93 Stunden in dem wunderschönen neuen 230 SL eine fantastische Leistung.« Das Duo beendete die Rallye mit 15 Minuten Vorsprung vor den Zweitplatzierten Erik Carlsson und Gunnar Palm auf Saab. Nur 20 von 128 Autos erreichten überhaupt das Ziel. Anlässlich der offiziellen Deutschland-Premiere des W 113 präsentierte Mercedes den siegreichen 230 SL – inklusive aller Rallye- Spuren – einige Monate später auf der IAA in Frankfurt. Dieser bemerkenswerte Sieg gleich beim Renndebüt markierte den Höhepunkt der Pagode im hochkarätigen Motorsport. Böhringer und Kaiser führten den SL ein Jahr später bei der letzten Rallye Spa-Sofia-Lüttich erneut ins Feld. Sie kamen über einen hart umkämpften dritten Platz nicht hinaus, aber das Ansehen der Pagode war da bereits in Stein gemeißelt. War sie also eine würdige Nachfolgerin für den 300 SL und den 190 SL? Bei all den legendären Designern, Ingenieuren ...
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