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... seinem Reichtum unterstützte er den Rennsport, wo er nur konnte. Die erste größere öffentliche Rennveranstaltung in den USA trug sogar seinen Namen: der Vanderbilt Cup. 1904 stellte er in einem Mercedes in Daytona Beach mit 148,54 km/h einen Landgeschwindigkeitsweltrekord auf. In Newport konnte man ihn oft dabei beobachten, wie er in seinem Pierce-Arrow die vornehme Bellevue Avenue hinunterflitzte. Da war es nur folgerichtig, auf dem Gelände seiner ehemaligen 70-Zimmer-Residenz einen Concours abzuhalten. Ich besuche seit über 40 Jahren Concours-Events, aber die Veranstaltung letzten Oktober war die erste, an deren Organisation ich mitgeholfen habe. Die treibende Kraft hinter diesem Unterfangen war Nick Schorsch, Eigentümer des »Audrain Auto Museum« in Newport. Nick ist einer der engagiertesten Klassikerfans, denen ich je begegnet bin. Wie er es geschafft hat, General Motors davon zu überzeugen, ihm für sein Museum die seltensten und bahnbrechendsten Konzeptautos wie beispielsweise den Buick Y-Job und den Firebird III zur Verfügung zu stellen, ist mir ein Rätsel. Mein guter Freund Donald Osborne, von Beruf Autogutachter, und ich wurden gebeten, das Ganze zu unterstützen. Zusammen mit dem Personal des Audrain-Museums gelang es uns, 40 der weltbesten Automobiljuroren aus fünf verschiedenen Ländern für den Concours zu gewinnen – und 98 ...
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