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... noch zahlreiche Pubs und eine französische Weinhandlung betrieb, auf die Idee gekommen, dem Team den französischen Namen »Ecurie Ecosse« – Schottischer Rennstall – zu geben. Zum zweiten prägenden Element ihres Auftritts, der auffallenden metallicblauen Lackierung ihrer Rennwagen, kam die Truppe allerdings eher zufällig. Die Autos der Ecurie waren in den ersten Jahren nämlich weitgehend im Besitz einzelner Mitglieder des Rennstalls, die sich unter gemeinsamer Flagge teils selbst hinters Lenkrad ihrer Rennwagen setzten. Was nicht immer ohne Unfälle abging, die sie dann natürlich auch selbst zu reparieren hatten. So erging es auch Ian Stewart, der mit seinem roten XK120 im Jahre 1951 in einigen Rennen antrat. Auf dem Weg zur Rennstrecke von Turnberry war er in einen einigermaßen spektakulären Unfall verwickelt, der für ihn glücklicherweise glimpflich ablief. Der Jaguar hatte allerdings mehr als einen Paintjob nötig – den er dann gleich dazu nutzte, das von ihm nicht sonderlich geliebte Rot in eine damals sehr außergewöhnliche Metallicfarbe im Farbton »Flag Metallic Blue« zu verwandeln. Gemeinsam mit dem aus der schottischen Nationalflagge abgeleiteten Emblem des weißen Andreaskreuzes bis heute Signal des Rennstalls. Aus den Hinterhöfen von Edinburgh auf die Rennstrecken der Welt Fernab vom glamourösen Glitter des heutigen Rennzirkus ...
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