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... Bei Kompressor-Betrieb sind die Drosselklappen voll geöffnet, bei Volllast wird der Kraftstoff mit rund 0,8 bar Druck eingespritzt. Plag: »Bei einer Verdichtung von nur 6,5:1 fährt er fast mit allem. Wir nehmen immer 100 Oktan-Kraftstoff, weil dort kein Ethanol drin ist. Sonst ist es ihm egal, ob es Normal oder Super gibt. Als Öl verwenden wir SAE 50 Einbereichsöl, wegen der Dickflüssigkeit, denn der Motor hat keine Simmerringe zum Abdichten.« Ein kleines Problem galt es aber noch zu lösen: Der vorhandene Motorblock mit einer geschätzten Laufleistung von 80.000 Kilometern stammte von einem Rechtslenker. »Da das Brauchitsch-Auto ein Linkslenker war, mussten wir also umkonstruieren, denn es gab ab Werk keine Blöcke, auf denen man die Lenkung rechts wie links montieren konnte«, erzählt Plag. Da half ausnahmsweise nur Hightech: In der Werkgießerei in Mettingen am Neckar wurde der Originalblock gescannt sowie mit Blick auf Risse auch gleich geröntgt. Der Anguss vom Rechtslenker wurde aufgrund der Daten im Rapid Prototyping-Verfahren in 3D geprintet und auf der linken Seite im Lichtbogenverfahren eingeschweißt. Auch die Vorderachse, die Instrumente und die Radund Felgennaben sind originalgetreu. Die Kopfstütze ist wie 1932 mit strapazierfähigem hellen Karo-Leinen bezogen, der Sitz in hochglanzkopflackiertem Rindsleder ausgeführt. Selbst das ...
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