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... alten Motorradspezi Tazio Nuvolari kam er an den Posten des technischen Leiters bei Cisitalia. Nach dem Bankrott Cisitalias gründete Abarth am 15. April 1949 in Turin sein eigenes Unternehmen. Als Markenlogo wählte er den Skorpion, sein Markenzeichen. Mit den als Liquidationszahlung geerbten Cisitalia-Monoposti holte die Squadra Abarth erste Rennerfolge, ehe man sich darauf kaprizierte, aus kleinen Fiat-Motoren hohe Leistungen zu kitzeln. Wie beim Rekordwagen 500 Record Pininfarina, der mit 36 PS 180 km/h erreichte. So erwarb sich Abarth den Ruf eines »Ferrari für Arme«. Die hübschen Sportwagenprototypen siegten maximal bei EM-Läufen auf der Rundstrecke und vor allem am Berg – ein für die Formel 1 und Le Mans angedachter V12 blieb ein teures Experiment. Abarth war kein einfacher Patron. Helmut Marko bezeichnete ihn einmal als »Brüller«. Auf sein Outfit legte er höchsten Wert, Eckhard Schimpf beschrieb ihn »als stattlichen Snob mit gelben Lederhandschuhen, der aber keine Scheu hatte, sich in feinstem Flanell, das Jackett mit Batist-Einstecktuch, ins Gras zu werfen, um die Rennlinie seiner Fahrer zu überprüfen.« 1969 erhielt Carlo sogar einen Mode-Oscar in der Kategorie »Autoboutique«. Seine dritte und über 30 Jahre jüngere Frau Anneliese diente ihm dabei als bevorzugtes Model. Als im unruhigen Italien der späten 60er-Jahre die Gewerkschaften immer ...
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