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... ie geht das zusammen? Gabriele Spangenberg fährt die Mille Miglia, wo sie doch allen Kollegen bei OCTANE und vielen Lesern als Gleichmäßigkeitsverachterin bekannt ist? Manche freuen sich jetzt auf einen Verriss dieser Kultrallye. Oder muss ich als überzeugte Racerin zu Kreuz kriechen und endlich der Gleichmäßigkeit den gebührenden Rang neben den Rennen einräumen? Um gleich mit dem größten Missverständnis aufzuräumen: die Mille Miglia ist nicht das größte Rennen der Welt, wie die Veranstalter und viele Teilnehmer behaupten. Sie ist überhaupt kein Rennen, sondern die größte Hetzjagd der Welt und als solche macht sie auch einen Riesenspaß. (Ein Rennen geht immer auf Zeit, und das macht mitunter auch mal keinen Spaß.). Das Einzige was bei dieser Veranstaltung »auf Zeit geht« ist das Langsamfahren, ein sehr, sehr merkwürdiges Konzept für etwas was sich »Greatest Race in the World« nennt. Die zuweilen kilometerlangen oder erschreckend kurzen Schleichfahrten machen mir wirklich keinen Spaß. Für manche jedoch Sinn, denn Gleichmäßigkeitsrallys sind demokratische Wettbewerbe, bei denen der Beifahrer ebenso wichtig ist wie der Fahrer, während weder Größe, noch Hubraum, Preis oder Zustand des Autos eine Rolle spielen. Im Gegensatz zur »Tour Auto« der berühmtesten Racerallye Frankreichs, bei der auf öffentlichen Stra- ßen und besonders in besiedelten ...
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