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... MARTIN VANTAGE UND ZAGATO Doch werfen wir zunächst einen Blick auf den Vorgänger und zugleich Wegbereiter. Nach dem DB4, 5 und 6 verhalf der 1967 vorgestellte Sechszylinder-DBS Aston Martin zu einem zeitgemäßeren Look. Mit kurvigen Hüften und einem vom hauseigenen Designer William Towns scharkantiger geschnittenen Kleid trat der DBS unter anderem in der Kultserie »Die Zwei« als Dienstfahrzeug von Roger Moore alias Lord Brett Sinclair auf. 1969 spendierte man dem DBS dann den legendären 5,3-Liter-V8. 1977 folgte dann die Vantage-Version des 1972 neu vorgestellten DBS-Nachfolgers Aston Martin V8, gepriesen als »Britain’s first supercar«. Der von vier Weber 48 IDF/3 gespeiste Viernockenwellen-V8 (die frühere Lucas-Einspritzung wurde verworfen, nachdem Aston sie nicht zuverlässig zum Laufen bringen konnte) leistete 380 PS bei 5800 U/min und 515 Nm bei 4000 Umdrehungen. Über ein ZF-Fünfgang-Schaltgetriebe mit »Dogleg«-Schaltschema (1. Gang unten links) und ein Sperrdifferential gelangte die Kraft auf die de Dion-Hinterachse mit Wattgestänge. Der Unterbau war aus Stahl und mit von Hand gefertigten Aluminiumblechen beplankt. Ein echtes Biest, gebändigt von einer servounterstützten Zahnstangenlenkung und innenbelüfteten Bremsscheiben. Der damalige Aston Martin-Boss Victor Gauntlett titulierte den Vantage als einen »Zweitonnen- Ziegelstein«. ...
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