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... war sie allerdings auf tragische Weise schon wieder auf zwei Fahrer dezimiert. Scarfiotti war im Training zum zweiten Saisonlauf am Rossfeld unter nie geklärten Ursachen von der Strecke abgekommen und starb 50 Meter tiefer in seinem an zwei Bäumen zerschellten Porsche 910. Bei aller Tragik, die dies für das Team bedeutete war es für Piëch, wie er in dem erwähnten Interview weiter berichtete, aber besonders wichtig, dass der Unfall auch nach intensiven Untersuchungen nicht auf einen Materialdefekt als Resultat des extremen Leichtbaus zurückgeführt werden konnte. Wer weiß, ob der 909 unter diesen Umständen jemals so entstanden wäre? Sie hassten und sie liebten ihn So jedenfalls standen bei den ersten beiden Trainingsläufen die beiden nagelneuen 909 Bergspyder am Start im Guggenthal. Mitters 909 001 mit der Startnummer 95T, sowie Stommelens 909 002, der im Training die Startnummer 96T trug. »T« deshalb, weil Porsche noch zwei weitere Autos mitgebracht hatte. Die bewährten 910 Spyder, die sich im bisherigen Verlauf der Saison als zuverlässig und dominant erwiesen hatten, standen den Piloten als Alternativen mit der Startnummer 95 und 96 zur Verfügung. Und offensichtlich auch, um ihr wirkliches Potenzial im direkten Duell mit den 909 zu ermitteln. »Herr Mitter beurteilt den Wagen als unberechenbar im Grenzbereich«, vermerkte die Rennabteilung in ...
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