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... Mit dem 910 Bergspyder, der nur noch 500 Kilo wog, war Porsche dann 1967 auch wieder wettbewerbsfähig. Der Spyder soll in den letzten Rennen der Saison 1967 sogar nur noch 419 Kilo gewogen haben. Trotzdem war es für die einheimischen Zuschauer nichts Besonderes, als Porsche im September 1968 neben den erprobten 910 mit zwei völlig neuen Rennwagen anrückte. Hermann Schwarz, Herausgeber des Buches »90 Jahre Gaisbergrennen« erinnert sich: »Das Fahrerlager war zu der Zeit im Porsche-Hof gleich beim Salzburger Bahnhof. Natürlich sind wir als Burschen dort hingegangen. Der 909 war für uns halt einfach wieder mal ein anderer Rennwagen von Porsche.« Dass der rennfertig gerade mal 385 Kilo wog – ein Kampfgewicht, das von keinem Porsche jemals mehr unterboten wurde – sah man ihm ja nicht an. Leichtbau hinter verschlossenen Türen Auch Porsche hatte im Vorfeld nicht viel Aufhebens um den neuen Typ gemacht. Vor allem aber nichts darüber verraten, zu welch kompromisslosen technischen Lösungen Ferdinand Piëch und sein leitender Renningenieur Peter Falk gegriffen hatten, um in den beiden letzten Rennen der Saison noch einmal alles in die Waagschale zu werfen. Und das, obwohl Ferrari als Gegner nicht mehr wirklich ernst zu nehmen war. Piëch hatte wohl einfach noch einige Ideen in der Schublade, die er selbst kurz vor Saisonende unbedingt umsetzen wollte. Peter ...
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