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... konnte und über 100 Meilen pro Stunde schnell war. Der Bau des Autos muss ein kleines Vermögen verschlungen haben, und die beiden Leistungsextreme waren nur mithilfe eines Vergasertausches zwischendurch zu bewältigen: Ein großer Vergaser ermöglichte im Zusammenspiel mit einem eingebautem »Kompressor« die hohe Geschwindigkeit, ein kleiner den minimalen Benzinverbrauch. Mit dieser großzügigen Regelauslegung wurde der Wagen mit 100,39 Meilen pro Stunde und 107,4 Meilen pro Gallone gemessen, was Morris dazu veranlasste, ihn als »£100/100mph/100mpg car« zu betiteln. Zu der Zeit, im August 1931, war die SU Company Ltd. bereits seit fünf Jahren im Besitz von Morris. Das Unternehmen hatte unter der Wirtschaftskrise nach dem Ersten Weltkrieg sehr gelitten und Morris war der Retter in der Not gewesen, indem es die SU-Produkte in die Produktion der riesigen Fahrzeugpalette im Werk in Nuffield einflie- ßen ließ. Thomas Carlyle »Carl« Skinner hatte Skinner’s Union zusammen mit seinem Bruder Bert 1910 gegründet und blieb auch nach der Übernahme durch Morris SU- Geschäftsführer. Die Zugehörigkeit zu Morris erlaubte es ihm, auf eher informelle Weise an Fahrgestelle und Motoren heranzukommen. Mit ein wenig Strippenziehen gelang es Carl Skinner 1932/33, den »3x100«-Minor für seinen Sohn Peter für den Renneinsatz zu organisieren. Das Original-Chassis wurde durch ...
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