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... im April 1964 bekam er dann das feste Dach und die vom Jaguar Chefdesigner und Aerodynamikguru Malcolm Sayer ersonnene Low Drag-Karosserie aufgesetzt. Eine erste Rekonstruktion des Autos nahm schon in den 70er-Jahren der Jaguar Spezialist Lynx Engineering aus Sussex vor. Entstanden aus einem Reservemonocoque und noch brauchbaren Teilen des Wracks. 1984 tauchte dieser erste 4868 WK unter anderem beim Oldtimer GP auf dem Nürburgring auf. Nach Stationen in der Rosso Bianco Kollektion und der Louwman Collection in den Niederlanden erwarb dann Peter Neumark sowohl den Lynx-Nachbau als auch die Überreste des tatsächlichen Lindner Low Drags. Wie kompliziert dann der im September 2007 gestartete Neuaufbau war, zeigt nur ein Beispiel: Um die zum Teil hoffnungslos verbogenen Karosserieteile wieder zu richten, wurde zunächst jede Niete und jeder einzelne Schweißpunkt herausgebohrt. Zur Füllung der insgesamt über 1000 Löcher dienten nach Fertigstellung der Bleche Metallscheibchen, die in das jeweilige Loch eingepasst und eingeschweißt wurden. Zwischen jedem Schweiß- Durchgang musste das Blech gekühlt werden, damit es nicht aushärtete. Der Grund, warum Sayer zur Niettechnik griff, war schlicht Zeitnot geschuldet: Denn der Wagen sollte 1964 in Le Mans antreten und dort den Höchstgeschwindigkeitsrückstand gegenüber der Konkurrenz wenn nicht egalisieren, so doch ...
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