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... mit der der RSR als Rennwagen zurechtkommen musste, war wohl die Nordschleife des Nürburgrings. Für solche Extremeinsätze lässt sich das Fahrwerk in erheblichem Umfang verstellen. Ein Blick unter das Heck und man sieht Einstellschrauben für die Längslenkergeometrie, die vorderen Federbeine haben am oberen Ende Verstellschlitze. Es gibt sechs verschiedene Einstellungen für den vorderen Stabilisator, drei für den hinteren. Das Fehlen einer Servolenkung ist trotz der vorderen Reifengröße von 245/35 kein Problem. Langsames Manövrieren fällt etwas schwer, aber wenn der Wagen rollt, ist alles okay. In Geradeausstellung hat die Lenkung etwas Spiel, ein wenig Freiraum, der den Bug leicht instabil macht, ohne dass das Auto dabei nervös wird. Typisch 911 eben. Dasselbe gilt für das Handling. Die Front braucht ihre Zeit, bis sie einlenkt, es erscheint also sinnvoll, bis in den Kurvenscheitelpunkt hinein zu bremsen, dann einzulenken und sofort wieder Beschleunigung aufzubauen, um von der Gewichtsverlagerung zu profitieren und die Hinterräder in den Asphalt zu bohren. In diesem geliehenen Privatauto bleibt das allerdings reine Theorie. Zum Ausprobieren bräuchte man eine Rennstrecke, und der richtige Fahrer könnte dem RSR sein volles faszinierendes Potenzial entlocken. Am Anfang habe ich mich gefragt, warum jemand den steif aufgehängten und extrem lauten RSR ...
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