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... Nachfrage nach dem Ro 80 brummt, um den Vorstoß in die Mit tel klasse auszubauen, entwickelt NSU seit 1965 ein konventionelleres, auch zuverlässigeres Auto als den Ro 80, jedoch mit dessen Stilelementen: niedrige Taille, große Glasflächen, vor allem Frontantrieb. Medien berichten darüber im Mai 1968 ... während Wolfsburgs Versuch, zur Mittelklasse aufzuschließen – VW 411 – an die Wand fährt. Wie auch? Mit 68 PS? Der Konkurrenz näher auf den Fersen, hat der NSU 1700 um die 90 PS, Hubkolbenmotor (daher intern K70 genannt, in Anlehnung an Kolben bzw. Hubkolben und im Gegensatz zu Rotationskolben), vorne Scheibenbremsen, eine futuristische Karosserie und ein paar andere Hightech-Elemente. Vorsprung durch Fusion: VW produzierte immer noch mehr als das Zehnfache von dem, was in Neckarsulm vom Band lief. Der Jahresumsatz bei NSU war auch wegen der Einnahmen durch weltweite Wankel-Lizenzen beachtlich und NSU auf dem besten Weg, die ähnlich große Ingolstädter VW-Tochter Auto Union zu überholen. Daher im Frühjahr 1969 die Fusion, alles freundlich, Aktionäre happy. Audi-NSU sollte technisches Knowhow für die mit dem Käfer stagnierende Volks wagen AG in den Konzern einbringen. Der NSU 1700 musste warten, weil Audi gerade einen wassergekühlten Frontler im selben Segment lanciert hatte – den allerersten Audi 100. Der 1700 kam schließlich im Sommer 1970 ...
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