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... – und ein komplett neues Interieur, aber dazu kommen wir noch. Einige sind der Ansicht, der originale 1970er Countach mit den glatteren Flächen und ohne Kotflügelverbreiterungen und die Lufthutzen hinten sei gelungener. Doch man sieht ihm an, dass er in seiner Ära verankert ist. Erst mit den brutalen Extras wurde der Lambo so pur, so roh, dass das modische Element des Stylings praktisch unsichtbar wurde – und damit auch die Epoche, der er zuzuordnen wäre. Auch für die Brutalisierung gab es ein Limit. Zu viel vom Zuviel, und die Form musste leiden. Der riesige, pfeilförmige Heckflügel sah schon übertrieben aus, aber wer den Countach mal im Bereich seiner Höchstgeschwindigkeit bewegt hat, weiß, dass das Teil die Stabilität wirklich verbessert, auch wenn es wegen seines Luftwiderstands den Top-Speed einbremst. Den Flügel lassen wir also durchgehen. Nicht aber die aufgepfropften Schwellerverkleidungen der letzten Baureihen, die aussahen wie billige Botox-Versionen der Flanken des Countach- Erzfeinds! Dann doch lieber die sanft geschwungene Kurve des Schwellers selbst. So wie bei dem hier abgelichteten Modell. In dieser Form ist der Countach die perfekte Mischung von glasklarem Design und kraftstrotzendem Look. Die Botschaft ist klar: monströse Power und eisenharte Kompromisslosigkeit. Da kommt auch sein Name her: Kuntaatsch – ...
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