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... Grande Routière ihrer Generation, eine reinrassige Reiselimousine mit allem, was dazugehört. Avantgarde für Straße und Rennstrecke Der Motor ist selbstverständlich ein Juwel: ein Achtzylinder reihenkunstwerk mit zwei obenliegenden Nockenwellen, die von Zahnrädern angetrieben werden. Aus einer Bohrung von 72 und einem Hub von 100 Millimetern ergibt sich ein Hubraum von 3257 ccm, aus dem beim Saugmotor 140 PS und mehr (je nach Spezifikation) und beim Motor mit Roots-Lader satte 200 PS generiert werden. Die Kurbelwelle hat fünf Hauptlager, ein sechstes Lager befindet sich hinter den Nockenwellenantriebsrädern. Solch ein Motor verdiente eine hübsche Verpackung. Das Werk bot fünf „Standard“-Versionen an, darunter einige aus der Feder von Ettore Bugattis Sohn Jean. Es handelte sich um den viertürigen Viersitzer Galibier, das Stelvio-Cabriolet, den zweitürigen Viersitzer Ventoux, das zweisitzige Stufenheck Atalante und das extrem exotische Atlantic Coupé, das gut ins Filmset von Fritz Langs Metropolis gepasst hätte. Auf den normalen T57 folgte 1935 der niedrigere, kürzere und schlankere T57S, und als 1938 ein Turbolader eingeführt wurde, entstanden die Versionen 57 C (C für compresseur) und SC. Und trotz der – bedingt durch den Zweiten Weltkrieg – relativ kurzen Lebensspanne des 57 wurden Entwicklungen und Verbesserungen schnell und intensiv ...
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