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... hoch drehen, doch mit einer derart fantastischen Gasannahme muss er sich dabei nicht plagen. Auf der Passhöhe empfängt uns ein Schneeschauer, aber meine gute Laune kann jetzt nichts mehr verderben. Stattdessen schwelgen wir – während wir draußen vor dem Auto stehen und die Aussicht bewundern – in der Surrealität des Frühlingswetters: Die Sonne lugt durch Schneeflocken hindurch, die von einem azurblauen Himmel herabfallen. Wir kommen uns vor wie in einer Filmszene, heute ist definitiv kein Groundhog Day. Wir sind sprachlos, gefangen im Augenblick – bis Mark sich zu mir umdreht und sagt: »Es ist verdammt kalt hier.« Zurück zur Realität. Das muss auch sein, denn es liegen noch so viele Kilometer vor uns. Für die Fahrt hinunter setzt sich Mark ans Steuer. Nervös schaue ich aus dem Fenster hinaus, als die Straße immer schmaler wird. »In diesen Kurven darf man sich keinen Fehler erlauben«, sagt Mark beiläufig, und ich greife unauffällig nach der Unterseite meines Vinylsitzes. Es ist schon spät, als wir in der mittelalterlichen Stadt Beaune auf ein Bier und ein Bett im Hotel einchecken. Vor unserer letzten Etappe brauchen wir eine ordentliche Mütze Schlaf, denn wir müssen noch mehr als 800 Kilometer bewältigen. Am nächsten Morgen brechen wir daher sehr zeitig auf. Noch herrscht Nebel, doch hier und da erwärmt die Sonne bereits die liebliche ...
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